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Im Rahmen der Fortbildungsreihe „Der ältere Mensch“ veranstalteten die Ärztekammer Nordrhein und die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein in Kooperation mit der Apothekerkammer Nordrhein am 18. März 2026 ein Online-Kammersymposium zum Thema „Medikation im Alter: Zusammenarbeit fördern – Patientensicherheit stärken“. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Arzneimitteltherapiesicherheit bei älteren Menschen durch bessere interprofessionelle Zusammenarbeit gestärkt werden kann.
Angesichts zunehmender Polypharmazie betonten die Referierenden die Notwendigkeit eines abgestimmten Medikationsmanagements. Ziel war es, für Risiken zu sensibilisieren und praxisnahe Lösungsansätze für den Versorgungsalltag aufzuzeigen.
Ein Impulsdialog zwischen ärztlichen und pharmazeutischen Vertretern eröffnete die Veranstaltung und verdeutlichte die Bedeutung gemeinsamen Handelns im Medikationsprozess. Beiträge aus Pflege, Apotheke und Ärzteschaft zeigten anschließend, wie eine sichere Versorgung in der Altenhilfe „Hand in Hand“ gelingen kann.
Im Fokus stand zudem die interprofessionelle Fallarbeit: Anhand eines Patientenbeispiels wurden arzneimittelbezogene Probleme analysiert und gemeinsam Lösungen entwickelt. Deutlich wurde dabei die zentrale Rolle strukturierter Abstimmungsprozesse und eines kontinuierlichen Informationsaustauschs.
Auch Medizinische Fachangestellte und Pharmazeutisch-technische Assistentinnen und Assistenten hoben unter dem Titel „Ohne uns geht es nicht“ ihren wichtigen Beitrag zur Patientenversorgung hervor.
In der abschließenden Diskussion bestand Einigkeit: Arzneimitteltherapiesicherheit ist das Ergebnis koordinierter Zusammenarbeit. Regelmäßige Medikationsanalysen, gemeinsame Fallbesprechungen und digitale Hilfsmittel wie Interaktionsdatenbanken sind entscheidend, um Risiken zu minimieren. Ergänzend wurden ein bundeseinheitlicher Medikationsplan sowie Maßnahmen wie die Verblisterung in der Pflege als wichtige Instrumente genannt.
Zugleich wurde die Bedeutung der Patienteneinbindung betont: Verständliche Beratung und ein niedrigschwelliger Zugang zu Arzneimittelinformationen sind unerlässlich. Das Symposium machte deutlich, dass nur das enge Zusammenspiel aller Beteiligten die Patientensicherheit im Alter nachhaltig verbessern kann.
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