Pandemie-Versorgung
Das Landesgesundheitsministerium hat mit Schreiben vom 9. November 2009 gebeten, alle Apotheken in NRW dafür zu sensibilisieren, dass gerade auch im Nacht- und Notdienst eine ausreichende Bevorratung mit Tamiflu-Kapseln für Kinder in den Stärken 30 mg und 45 mg gegeben ist. Aus den Kapseln kann eine Suspension hergestellt werden, die derzeit als Fertigarzneimittel nicht lieferbar ist. Dies ist u. a. auch in der Fachinformation beschrieben.
Selbstverständliches Ziel der Apotheken ist die Gewährleistung einer, dem tatsächlichen Bedarf Versorgungsbedarf angepasste und der Lieferfähigkeit der Fertigarzneimittel entsprechende Versorgung.
Sollte es erforderlich werden, größere Mengen der Suspension bereitzustellen und es Probleme mit der Verfügbarkeit des erforderlichen Arzneistoffs geben, kann die Versorgung nach Auffassung der Apothekerkammern letztlich nur durch Oseltamivirphosphat aus den zentralen Lagern des Landes NRW gewährleistet werden.
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