Rundfax vom 13.12.2016 an alle Apotheken in Nordrhein

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

beginnen möchte ich mit einem herzlichen Dankeschön an Ihr Engagement zum Erhalt unserer bewährten wohnortnahen Arzneimittelversorgungsstruktur. Aus vielen Kontakten wissen wir, wie intensiv Sie den Dialog mit Ihren Patientinnen und Patienten führen und wie Sie das Gespräch mit den Politikern und Meinungsbildnern vor Ort suchen. Rund 400 Kolleginnen und Kollegen haben dazu bereits die von uns unter www.aknr.de/rx-versandverbot zur Verfügung gestellten Materialien genutzt. Alle diejenigen, die noch keine Gelegenheit hatten, per Brief Kontakt mit den Entscheidungsträgern aufzunehmen, bitte ich herzlich, unsere Kampagne zu unterstützen.

Handout „Sie entscheiden über „Ihre“ Apotheke“ vor Ort!“

Wir haben die Materialien aktuell um das Handout „Sie entscheiden über „Ihre“ Apotheke vor Ort!“ erweitert. Dieses wendet sich primär an die Zielgruppe Politiker und Entscheidungsträger. Mit klaren und kurzen Botschaften werden das Besondere der Apotheke, ihr Gemeinwohlauftrag und ihr gesundheitlicher Versorgungsauftrag für die Gesellschaft thematisiert, der vom EuGH-Urteil leider konterkariert wird.

Nutzen Sie dieses Handout gerne für Ihre Gespräche. Sie können es hier, aber auch unter dem o.g. Link herunterladen. Auf Nachfrage stellt Ihnen die Geschäftsstelle der Kammer gedruckte Broschüren zur Verfügung. Bitten wenden Sie sich dazu per mail an info@aknr.de.

Wie Sie aus der Presse entnehmen konnten, hat Bundesgesundheitsminister Gröhe den angekündigten Gesetzentwurf zum Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln vorgelegt. Dies ist ein sehr wichtiger und ermutigender Schritt für die Sicherung der wohnortnahen Arzneimittelversorgung. Weitere Schritte sind notwendig. Bitte nutzen Sie daher wie bisher alle Möglichkeiten zur Information und zum Gespräch. Beziehen Sie dazu auch ihre pharmazeutischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

 

Lutz Engelen

Präsident

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