Informationen über das Zika-Virus

Auch wenn das Infektionsrisiko durch RKI und andere Experten für Deutschland als sehr gering eingestuft wird, sind für Nachfragen aus der Bevölkerung bzw. zur Beratung von Personen, die nach Südamerika reisen, im Folgenden einige Hintergrundinformationen als Links für Sie zusammen gestellt.

Insbesondere Schwangeren wird von Reisen nach Südamerika abgeraten

Wegen des gehäuften Auftretens von Missbildungen (Mikrocephalus und neurologische Störungen) von Neugeborenen, deren Mütter im Laufe der Schwangerschaft mit Zika-Viren infiziert wurden, wird insbesondere Schwangeren von Reisen nach Südamerika abgeraten. Ansonsten gelten die für durch Moskitos (Aedes mosquitoes) übertragenen Erkrankungen üblichen Empfehlungen für Schutzmaßnahmen:

  • geeignete Repellentien,
  • angepasste Kleidung (also langärmlige Oberteile, lange Hosen, Strümpfe in hellen Farben etc.) sowie
  • Schlafen unter Moskitonetzen.
  • Darüber hinaus sollen Wassertonnen und dergleichen abgedeckt oder geleert werden, um die Zahl möglicher Brutstätten für Moskitos so gering wie möglich zu halten.

Aedes mosquitoes ist auch für die Übertragung von anderen viralen Infektionskrankheiten wie Dengue-Fieber, Gelbfieber und Chikungunyafieber verantwortlich.

Symptome einer Zikavirus-Infektione

Die Krankheitssymptome einer Zika-Virusinfektion sind Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, leichter Hautausschlag sowie Entzündungen der Augenlider. Die Beschwerden werden symptomatisch behandelt.

Informationen zum Zika-Virus und Epidemiologie in deutscher Sprache beim Robert-Koch-Institut (RKI)
finden Sie unter diesem Link.

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Ansprechpartner

Dr. Constanze Schäfer MHA

Leiterin der Abteilung Aus- und Fortbildung

Tel.: 0211 83 88 - 151

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