Mögliche Konsequenzen für eine Apotheke nach Kontakt mit einem Infizierten, bei Infektionsverdacht oder bestätigter Infektion

Meldepflicht an das Gesundheitsamt

Sollte eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter Ihrer Apotheke positiv auf das Coronavirus getestet werden oder als Kontaktperson 1. Grades zu einer positiv getesteten Person einzustufen sein, darf ein solcher Mitarbeiter (Positiv getestet oder Kontaktperson 1. Grades) nicht mehr in der Apotheke tätig werden. Sie müssen diesen Fall umgehend dem Gesundheitsamt melden. Die Kontaktdaten des Gesundheitsamtes, das für Sie zuständig ist, können Sie der folgenden Datenbank des Robert-Koch-Institutes entnehmen:

https://tools.rki.de/PLZTool/

Die Entscheidung über das konkrete weitere Vorgehen liegt in der Verantwor-tung des Gesundheitsamtes, das für Sie zuständig ist. Die konkreten Maßnah-men, die in den oben beschriebenen Fällen durch das Gesundheitsamt angeordnet werden, können regional variieren.

Grunsätzlich orientieren sich die Gesundheitsämter hinsichtlich der Maßnahmen für betroffene Apotheken an den RKI-Empfehlungen zum Kontaktpersonen-management.

Infolge der Überlastung der Gesundheitsämter kann es sein, dass Sie den zuständigen Ansprechpartner dort nicht sofort erreichen. Stellen Sie auf jeden Fall eine ordnungsgemäße und zeitnahe schriftliche Meldung entsprechend den Emfpfehlungen des Robert-Koch-Institutes zur Meldung von (Verdachts)fällen von COVID-19 sicher:

Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zur Meldung von (Verdachts)fällen von COVID-19

Sollten Sie den zuständigen Ansprechpartner bei Ihrem Gesundheitsamt vor Ort nicht erreichen, empfehlen wir Ihnen, zusätzlich Ihren Amtsapotheker zu unterrichten.

 

Handlungsempfehlung des Gesundheitsamtes Duisburg
Die Handlungsempfehlung des Gesundheitsamtes Duisburg be-schreibt exemplarisch die Vorgehensweise

  • im Fall eines positiv getesteten Apothekenmitarbeiters und
  • wenn ein Apothekenmitarbeiter Kontaktperson 1. Grades werden sollte


Bitte beachten Sie
, dass diese Handlungsempfehlung mit Stand vom 02.11.2020 nur für die Apotheken der Stadt Duisburg gilt. Für Apotheken außerhalb von Duisburg kann die beschriebene Vorgehensweise als eine erste Orientierung dienen. Letztlich können die Anordnungen des für diese Apotheken jeweils zuständigen Gesundheitsamtes jedoch ganz anders ausfallen. Die Maßnahmen, die konkret ergriffen werden, stellen immer das Ergebnis einer Betrachtung des indviduellen Einzelfalls dar.

Apotheken gehören zur kritischen Infrastruktur, für die es seit dem 3. April für den Fall eines akuten Personalmangels gesonderte RKI-Empfehlungen zum Kontaktpersonenmanagement gibt:

"Optionen zum Management von Kontaktpersonen unter Personal der kritischen Infrastruktur bei Personalmangel".

Die Entscheidung über das konkrete Verfahren liegt in Verantwortung der Gesundheitsämter.

Das Gesundheitsamt Duisburg hat die Apotheken mit einem informativen Schaubild informiert.

Wichtiger Hinweis:
Durch die dynamische Pandemieentwicklung können Änderungen auftreten. Die konkrete Entscheidung liegt bei dem zuständigen Gesundheitsamt der jeweiligen Stadt bzw. der jeweiligen Kommune und dürfte auch abhängig vom konkreten Einzelfall sein.

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Ansprechpartner

Dr. Stefan Derix

Geschäftsführer

Tel.: 0211 83 88 - 100

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Dr. Constanze Schäfer MHA

Leiterin der Abteilung Aus- und Fortbildung

Tel.: 0211 83 88 - 151

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Dr. Sabine Viefhues

Pharmazeutisches und Publikationen

Tel.: 0211 83 88 - 183

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