Weiterbildung

Weiterbildung

Apotheker unterscheiden - ebenso wie andere akademische Heilberufe - zwischen Fort- und Weiterbildung. Die Weiterbildung ist eine praxisbezogene Spezialisierung in einem pharmazeutischen Gebiet.

Apotheker können parallel zur aktiven Berufsausübung ihr tätigkeitsbezogenes Fachwissen erweitern und vertiefen. Die höhere Qualifikation in einem solchen Spezialgebiet wird in einer Prüfung nachgewiesen; der erfolgreiche Abschluss berechtigt zum Führen einer Fachapothekerbezeichnung.

Durch eine Weiterbildung kann man sich als Apotheker in bestimmten Gebieten (Fachapotheker) und Bereichen (Zusatzbezeichnung) qualifizieren.

Apothekerinnen und Apothekern stehen bislang neun Gebiete offen:

  • Allgemeinpharmazie
  • Klinische Pharmazie
  • Pharmazeutische Analytik
  • Pharmazeutische Technologie
  • Arzneimittelinformation
  • Toxikologie und Ökologie
  • Theoretische und Praktische Ausbildung
  • Klinische Chemie
  • Öffentliches Gesundheitswesen

Ergänzend zu einer oder mehreren Gebietsbezeichnungen können Apothekerinnen und Apotheker in folgenden Bereichen eine Zusatzbezeichnung erwerben:

  • Prävention und Gesundheitsberatung
  • Geriatrische Pharmazie
  • Ernährungsberatung
  • Naturheilverfahren und Homöopathie
  • Onkologische Pharmazie
  • Infektiologie